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ich neige dazu, zu übertreiben. vielleicht ist die übertreibung das eigentliche dilemma und auch verantwortlich für den eindruck, dass nichts vorangeht. es geht doch voran. übertreibe ich etwa?
ich denke in der art >die katze beißt sich in den schwanz<. zwar keine gretchenfragen mehr, aber das gretchen-denken bleibt. könnte diese bemerkung dazu führen, gretchen etwas lebendiger werden zu lassen? müsste ich nicht einfach den satz mit der katze auf kongeniale weise mit gretchen verbinden? ein bisschen hoffnung habe ich ja. flapsereien machen sie zunichte.
eine erkenntnis, die weiterbringen wird.
vorübergehend kann ich mich aus meinen diversen dilemmen ...falscher plural, klingt aber besser als dilemmas oder dilemmata... herausretten, mich zum beispiel mit der rezitation eines selbst verfassten gedichtes ablenken. danach fühle ich mich vielleicht freier und ich kann weiterarbeiten. über den beginn des buches hinausschauen. ein anfang ist ja gemacht.
hier nun das gedicht, das leider etwas merkwürdig geriet und euch und mir die gewünschte ablenkung vielleicht doch nicht bringt:
die zeit hat dich größer gemacht
und in dein ohr passt nun mein daumen
zuvor war das der schönste ort
für meinen kleinen finger
nach dieser atempause arbeite ich also weiter und will weiter geschickt genug sein, dass alles fließt und die vielen eskapaden und anmerkungen in meinem kopf nicht alles zunichte machen. bevor das vielleicht doch geschieht, lieber noch ein zweites gedicht, eine zweite pause:
glaube nicht an wunder
eher an kleine einsichten
nicht mehr gejagt werden
nicht mehr jagen geh'n
richtig, das ist gar kein echtes gedicht, das sind feststellungen oder weisheiten. die funktion, die mir wichtig ist, erfüllen die kursiven zeilen aber: sie lenken für kurz ein bisschen ab. dabei taucht eine neue frage auf:
>warum muss ich euch meine weisheiten unter die nase reiben?<
unbeantwortet lassen, da gretchenfrage.
ich neige dazu, zu übertreiben. vielleicht ist die übertreibung das eigentliche dilemma und auch verantwortlich für den eindruck, dass nichts vorangeht. es geht doch voran. übertreibe ich etwa?
ich denke in der art >die katze beißt sich in den schwanz<. zwar keine gretchenfragen mehr, aber das gretchen-denken bleibt. könnte diese bemerkung dazu führen, gretchen etwas lebendiger werden zu lassen? müsste ich nicht einfach den satz mit der katze auf kongeniale weise mit gretchen verbinden? ein bisschen hoffnung habe ich ja. flapsereien machen sie zunichte.
eine erkenntnis, die weiterbringen wird.
vorübergehend kann ich mich aus meinen diversen dilemmen ...falscher plural, klingt aber besser als dilemmas oder dilemmata... herausretten, mich zum beispiel mit der rezitation eines selbst verfassten gedichtes ablenken. danach fühle ich mich vielleicht freier und ich kann weiterarbeiten. über den beginn des buches hinausschauen. ein anfang ist ja gemacht.
hier nun das gedicht, das leider etwas merkwürdig geriet und euch und mir die gewünschte ablenkung vielleicht doch nicht bringt:
die zeit hat dich größer gemacht
und in dein ohr passt nun mein daumen
zuvor war das der schönste ort
für meinen kleinen finger
nach dieser atempause arbeite ich also weiter und will weiter geschickt genug sein, dass alles fließt und die vielen eskapaden und anmerkungen in meinem kopf nicht alles zunichte machen. bevor das vielleicht doch geschieht, lieber noch ein zweites gedicht, eine zweite pause:
glaube nicht an wunder
eher an kleine einsichten
nicht mehr gejagt werden
nicht mehr jagen geh'n
richtig, das ist gar kein echtes gedicht, das sind feststellungen oder weisheiten. die funktion, die mir wichtig ist, erfüllen die kursiven zeilen aber: sie lenken für kurz ein bisschen ab. dabei taucht eine neue frage auf:
>warum muss ich euch meine weisheiten unter die nase reiben?<
unbeantwortet lassen, da gretchenfrage.
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