das buch: vierzehn

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spürt ihr an dieser stelle auch eine gewisse ermüdung, einen gewissen leerlauf?  für mich ist es der rechte moment, die weitere route festzulegen:

ich klammere zukünftig auf jeden fall alle gretchenfragen aus und hangle mich fraglos und hemdsärmelig weiter. weitere gretchenfragen würden mein buch ernsthaft ins stocken bringen und sie verbreiten schlechte laune. beides möchte ich unbedingt vermeiden. also weg damit. 

wenn es so einfach wäre!

damit es erst einmal weitergeht, stelle ich mir vor, dass ihr  laut und mit fester stimme das lest, was ich vor etwa fünf minuten geschrieben habe, am schönsten wäre eine art sprech-chor. ich genehmige mir zehn minuten vorsprung, damit die rezitation nicht ins stocken geraten kann und ich noch ein wenig zeit habe, gröbste denkfehler oder langweilereien zu vermeiden. das müsste reichen.

denn gleichzeitig schreiben und ihr als chor mir dicht auf den fersen, den gerade entstehenden text an die wand projeziert und aus euren kehlen vervielfacht: welch ein albtraum!

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