das buch: zwanzig

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nach dieser exkursion wieder zurückzufinden in das unbestimmte universum meines buches, wird eine weile dauern. so lange schreibe ich ein paar leere worte...

und schon bin ich wieder drin. das heißt, ich fühle mich im buch und gleichzeitig in einer kleinen krise. ich bitte um verständnis.

da schießt, wie um die kleine krise zu vertiefen, ein neuer selbstkritischer gedanke durch den kopf: warum ist es nötig, so viele sätze hier mit ausrufezeichen zu versehen? warum schreie ich euch an? haben wir nicht alle ruhe verdient? haben wir es nicht verdient, am feierabend ein buch aufzuschlagen, in dem nichts erregendes drinsteht? in dem dinge stehen, die uns erfreuen, dinge, die balsam für unsere seelen sind, zumindest dinge, die unseren feierabend nicht verderben?

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